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Change Magazin: Reportage Mechelen, Vielfalt, Diversity, Stadtentwicklung, Dr. Torsten Meise, Journalist, Digitalexperte

Mein erstes Interview mit Bart Somers, dem Bürgermeister von Mechelen, hatte ich im Herbst 2016 in Brüssel. Im Januar 2018 schickte mich das Change Magazin der Bertelsmann Stiftung noch einmal nach Belgien, um mir die Stadt anzusehen und noch einmal mit dem World Mayor 2017, dem besten Bürgermeister der Welt, zu reden.

Das Wunder von Mechelen

Mit dabei war der Hamburger Fotograf Achim Multhaupt. Drei Tage waren wir in der 90000-Einwohner-Stadt unterwegs und haben den lokalen Boxclub und das landesweit bekannte Jugendzentrum ROJM besucht, den Polizeichef und den Präsidenten des Fußballclubs Salaam Mechelen gesprochen oder einfach Leute auf der Straße angesprochen. Denn wir wollten wissen, was dran ist am „Wunder von Mechelen“. Hat es Bart Somers tatsächlich geschafft, in drei Amtszeiten aus der dreckigsten Stadt Belgiens einen Vorzeigeort zu machen, in dem die unterschiedlichsten Kulturen plötzlich friedlich und tolerant miteinander leben?

Mit Bart Somers in Mechelen | © Achim Multhaupt

Mit Bart Somers in Mechelen | © Achim Multhaupt

Um es vorwegzunehmen: Ja, die Story ist wahr, und Bart Somers hat sich nicht nur an einem Samstag Zeit für ein langes Interview genommen, sondern ist danach auch noch zwei Stunden mit uns durch die Stadt gelaufen, hat uns neu angelegte Parks und renovierte Sozialbauten gezeigt und die größte Moschee der Stadt gezeigt. Wie er dort empfangen wurde, hat besser als jedes Interview gezeigt, wie akzeptiert und vernetzt der liberale Politiker in der Stadt ist. Die Geschichte, die ich für das Change Magazin danach aufgeschrieben habe, sollte ein wenig von der Stimmung in der Stadt einfangen. Aber am Ende passt dann doch wieder nicht genug hinein, auch wenn es diesmal schon sechs Doppelseiten waren.

Das Change Magazin kann kostenlos bestellt werden.

 

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

 

Hochtief Bruecken
Titel Concepts 2 2011

Titel Concepts 2 2011

Immer eleganter, immer kühner, immer länger werden die Brücken, die tiefste Täler, breiteste Ströme und sogar ganze Meerengen überspannen. Meter für Meter verschieben Ingenieure die Grenzen des Machbaren. Auch für den Naturschutz. Zum Beispiel in der Nähe von Halle, wo für die neue Bahnlinie von Berlin nach München die längste Brücke Deutschlands entstanden ist.

In meinem Archiv habe ich diese Geschichte aus dem Jahr 2011 gefunden. Damals habe ich mir diese Baustelle angesehen und war fasziniert von der Landschaft, aber auch vom Können der Brückenbauer. Ein Beruf, der nicht ungefährlich ist, wie ich festgestellt habe. Wenige Monate zuvor war ein Vorschubgerüst 15 Meter in die Tiefe gesackt. Wie durch ein Wunder überlebten alle Arbeiter auf dem Gerüst.

Entstanden ist eine Mischung aus Reportage und Report, die anhand verschiedener Projekte weltweit die Herausforderungen und die innovativen Lösungen im Brückenbau beschreibt.

Hochtief Bruecken

Reportage Bruecken Reportage Bruecken Reportage Bruecken 3

 

Concepts 1/2018, Cover

Während die Ausgabe 2/2017 gerade den Sprung auf die Shortlist des Wettbewerbs Best of Content Marketing 2018 geschafft hat, ist bereits die nächste Ausgabe von concepts, das Kundenmagazin der Hochtief-Gruppe, fertig geworden. Unser Fokusthema diesmal: Der Trend zum Wohnen in luxuriösen Hochhäusern.

Kundenmagazin concepts 1/2018

Kundenmagazin concepts 1/2018, Cover

Architektur-Spezialist Christian Tröster hat dazu ein schönes Stück geschrieben, das zum Beispiel die Situation in Frankfurt beschreibt, wo gerade immer mehr Wohntürme aus dem Boden sprießen. Interessant finde ich, wie Christian den Trend erkennt, immer mehr Stadtfunktionen in das einzelne Gebäude zu integrieren. Natürlich auch, um die eher unattraktiven unteren Stockwerke sinnvoll zu füllen. Als Ergänzung habe ich dann ein Interview mit der Geschäftsführenden Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, Christine Lemaitre, geführt. Darin ging es um das Spiegelbild: Wie lassen sich solche Gebäude sinnvoll in den städtischen Kontext integrieren?

Weitere Themen des Magazins:

Urban geht’s weiter im Kundenmagazin, mit einer schönen Geschichte über Prag. Autorin Christine Keilholz ist für concepts in die Unterwelt der Goldenen Stadt abgetaucht, wo gerade neue Tunnel entstehen, die die Infrastruktur der tschechischen Hauptstadt aufnehmen. Gezeigt wird auch, wie viele Projekte Hochtief bereits in der Stadt verwirklicht hat: vom Straßentunnel über die Restaurierung der Oper bis hin zum neuen Hochschulbau.

Von Prag geht die Reise dann elbabwärts nach Hamburg. Hier hat sich Autor Eric Leimann erklären lassen, wie Hochtief die Stadt vor Hochwasser schützt, auch in Zeiten des Klimawandels. Eine neue Technik, die hier zum Einsatz kam, ist besonders für schmale Gewässer geeignet und könnte an vielen Orten weltweit dazu beitragen, Städte vor dem steigenden Meeresspiegel zu bewahren.

Und dann haben wir zwei Porträts über Mitarbeiter, mal wieder toll geschrieben von Sonja Helms. Und ich bin dann auch noch einmal dabei und versuche zu klären, was eine Omgevingsmanagerin in den Niederlanden für Aufgaben hat.

Cover Chancen-Magazin

Cover Chancen-Magazin

Ja, ich gebe zu, ich hatte meine Ressentiments, als ich den Auftrag bekam, für das KfW-Magazin Chancen ein Interview mit Nathalie von Siemens zu führen. Ururenkelin des deutschen Vorzeigeunternehmers Werner von Siemens, Aufsichtsrätin von Deutschlands traditionsreichstem Industriegiganten, Mitglied einer Familie, die immer noch am Unternehmen beteiligt ist und laut Manager Magazin eine jährliche pro-Kopf-Dividende von über 500 000 Euro kassiert – und dann über Bildung sprechen? Ich war skeptisch. Aber bereits nach wenigen Minuten hatte ich dann vergessen, wer da eigentlich vor mir sitzt. Im Doppelinterview mit KfW-Chefökonom Jörg Zeuner präsentierte sich Nathalie von Siemens höchst kompetent, bestens vorbereitet und absolut engagiert für die Arbeit der Siemens-Stiftung, die weltweit vorbildliche Bildungsprojekte anstößt und unterstützt. Und so ist dann ein Gespräch zustande gekommen, in dem einige gute, aber auch viele Schattenseiten unseres Bildungssystems zur Sprache kamen. Hier ein paar Zitate:

In unserem Schulwesen haben wir immer noch einen Fokus auf dem Memorieren und dem Wiedergeben. Das war im 19. Jahrhundert inder Industrialisierung total wichtig. Heute haben wir aber eine andere Situation.

Wir müssen vor allem die Fähigkeit fördern, aus Bekanntem Neues zu entwickeln.

In den MINT-Fächern sind Investitionen in die Bildung, die vor dem zwölften Lebensjahr stattfinden, sehr wirksam. Danach nimmt die Wirksamkeit signifikant ab.

Das ganze Interview bzw. das gesamte Chancen-Magazin lässt sich auch online durchblättern.

 

Kunde: KfW
Agentur: bp Content, Hamburg
Fotos: Maria Schiffer
Interview: Torsten Meise

Titelmotiv concepts 1/2017
Titelmotiv concepts 1/2017

Titelmotiv concepts 1/2017

Autobahnbaustellen sind eine Seuche, wenn man schnell von A nach B kommen möchte. Aber natürlich sind sie notwendig, denn die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland wurde lange vernachlässigt und muss jetzt aufwendig saniert und ausgebaut werden. Während die öffentliche Hand dazu tendiert, eher kleine Autobahnabschnitte zu reparieren und damit manche Strecken über Jahrzehnte in eine Stauhölle verwandelt, gehen die teilweise praktizierten privat-öffentlichen Partnerschaften (ÖPP) einen anderen Weg: Hier werden innerhalb weniger Jahre zum Teil über 60 Kilometer lange Abschnitte an einem Stück umgebaut. Das ist für einige Jahre schmerzvoll, aber danach kann der Verkehr wieder für viele Jahre frei rollen.

Wie Staus vermindert werden

Wie eine solche Mega-Baustelle funktioniert, haben wir in der aktuellen Ausgabe des Hochtief-Kundenmagazins concepts unter die Lupe genommen. Autor Eric Leimann hat mit Experten aus Deutschland und Kanada gesprochen, um herauszufinden, wie solche Baustellen eingerichtet werden, um möglichst sicher zu sein und nicht allzu viel Staus zu produzieren. Ich hatte zusätzlich eine „Audienz“ beim deutschen Staupapst, Prof. Michael Schreckenberg von der Uni Duisburg-Essen. Seine Botschaft: Alles könnte viel entspannter sein, wenn sich die Autofahrer in Baustellen rational verhalten würden und aufhören würden, zu überholen. Das Interview lesen Sie ebenfalls in dem Magazin.

Hotspot Berlin, concepts 1/2017

Hotspot Berlin, concepts 1/2017

Baustellen-Rundgang durch Berlin

Weitere Themen von concepts 1/2017: Auf dem relativ kleinen Stück Berlin zwischen Treptower Park und Mitte komprimiert sich die Geschichte der Hauptstadt. Hier findet man mehr als ein Jahrhundert gebauter und wieder abgerissener Historie, vom Kaiserreich bis heute. Hochtief hat seit dem Mauerfall viel dazu beigetragen, Ost und West zu verbinden und in der Stadt neue Gebäude und Bahnlinien geschaffen, die einen engen Bezug zur Geschichte haben. Auf einem kurzen Spaziergang durch die boomende Stadt habe ich nicht weniger als 16 Hotspots gefunden, bei denen Hochtief die Hand im Spiel hatte. Und ein paar weitere habe ich sogar noch ausgelassen.

Autobahnbaustellen besser gestalten, concepts 1/2017

Autobahnbaustellen besser gestalten, concepts 1/2017

Green Buildings werden immer wichtiger

Autor Jan Freitag hat sich der Frage gewidmet, welche Bedeutung nachhaltiges Bauen mitterweile für die Unternehmen der Hochtief Gruppe hat. Das Resultat: Green Buildings und Green Infrastructure werden zum Umsatztreiber, sowohl in Europa, Nordamerika als auch in Asien und Australien.

Autorin Kirstin Ruge hat sich für ihre Porträts wieder zwei außergewöhnliche Hochtief-Mitarbeiter geschnappt. Mit Karl-Heinz Siebenhütter erwischte sie einen echten Schafzüchter, und mit Nicola Howlett eine junge Australierin, die Straßenbauprojekte leitet und nebenher Brücken in Ruanda baut. Nicola ist übrigens auch das Cover-Model der aktuellen Ausgabe.

Folterkammer für Beton

Über Beton könnte man Bücher schreiben, und sie würden nicht langweilig werden. Also musste sich Autor Michael Brüggemann auf wenige Aspekte beschränken, um nicht den Rahmen zu sprengen. Von seinem Besuch im Innovation & Testing Center, wo über Beton geforscht und neue Mischungen ausprobiert werden, hat er einen tollen Einblick in das Material mitgebracht.

Wer jetzt auch noch wissen will, was eine „fliegende Schildanfahrt“ ist, wie der neue Star in der Skyline von Los Angeles heißt oder wie es mit der Digitalisierung im Facility Management aussieht, der muss das Heft selber lesen.

 

Interview Prof. Schreckenberg, concepts 1/2017

Interview Prof. Schreckenberg, concepts 1/2017

Credits:

Agentur: Hoffmann und Campe X
Grafik: Dirk Linke, RINGZWEI
Chefredaktion: Torsten Meise

 

concepts, Ausgabe 1/2015

Weniger ist mehr – das sagt sich so einfach. Gemeinsam mit Deutschlands größtem Baukonzern Hochtief, Hoffmann & Campe Corporate Publishing sowie der Agentur RINGZWEI habe ich im vergangenen Jahr ein Konzept für eine verkleinerte Variante des Hochtief-Kundenmagazins „concepts“ entwickelt und umgesetzt. Um die zahlreichen Themen der weltweit agierenden Hochtief-Unternehmen immer noch adäquat abzubilden, haben wir die Inhalte neu sortiert, bewertet und auf die wichtigsten Dinge reduziert. Gleichzeitig haben wir in der Gestaltung die gewohnte Großzügigkeit im Wesentlichen erhalten und durch einige kleine Tricks sogar noch etwas „Spielraum“ gewonnen.

Mit der Ausgabe 1/2015 ist concepts nun erstmals in der neuen Version erschienen. Mit dem neu eingeführten „Fokusthema“ beleuchten wir ein Thema von gesellschaftlicher Relevanz und brechen es auf die Bedeutung herab, die es für die Aufgaben eines globalen Baukonzerns hat. In der aktuellen Ausgabe habe ich über die Veränderungen in der Verkehrspolitik moderner Metropolen geschrieben. Am Beispiel des Londoner Crossrail-Projektes, dem größten und teuersten derzeit zu findenden Infrastrukturprojekt in Europa, zeige ich die Folgen neuer Mobilitätskonzepte und den Bedeutungszuwachs unterirdischer Verkehrsverbindungen. In weiteren Beiträgen beleuchten wir zum Beispiel, was der pazifische Lachs mit nachhaltigem Bauen zu tun hat, welche Rolle Technologie bei der Sanierung von Autobahnen spielt und wieso Hochtief-Mitarbeiter in Ruanda beim Bau einer Hängebrücke helfen.

Das Hochtief-Kundenmagazin concepts gehört zu den am meisten ausgezeichneten CP-Produkten in Deutschland. Bei Branchen-Wettbewerben erhält es regelmäßig hohe und höchste Preise. Seit der Ausgabe 1/2015 bin ich als Chefredakteur verantwortlich für die Inhalte von concepts.

Zur Online-Ausgabe von concepts 1/2015 (oder auf das Foto klicken)

concepts, Ausgabe 1/2015

concepts, Ausgabe 1/2015

Weltweit agierende Unternehmen haben besondere Kommunikationsbedürfnisse, das ist nichts Neues. Relativ jung jedoch ist der Trend, den jährlichen Geschäftsbericht mit attraktiven medialen Inhalten zu ergänzen, also neben den notwendigen Zahlenkolonnen der Bilanz auch Geschichten zu erzählen, und das auch noch auf unterschiedlichen Plattformen. Eine der führenden Agenturen in diesem Bereich in hw.design aus München, die für zahlreiche deutsche DAX 30-Unternehmen arbeiten. So auch für Fresenius Medical Care, den weltweit führenden Anbieter von Dialysetechnik und -dienstleistungen. Die Geschäftsberichte von FMC wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, und es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass auch die aktuelle Bilanz bei einschlägigen Wettbewerben ganz oben landen wird.

Ich hatte das Glück, bereits für das Magazin zum FMC-Geschäftsbericht 2011 schreiben zu können, und auch 2012 (PDF-Download) sind zwei längere Stücke von mir zu finden. Die Porträts portugiesischer Heimdialye-Patienten sind hier online zu lesen, auch das ist sehr schön umgesetzt. Auch eine Serie von Interviews mit FMC-Managern und Beteiligten ist vollständig online. Eine iPad-Variante ist ebenfalls erhältlich.

Das Beispiel FMC zeigt deutlich, wie der Geschäftsbericht als Kommunikationsmittel neu interpretiert und aufgewertet wird. Der Trend zum aufwendigen Storytelling wird zukünftig für kleinere Unternehmen an Bedeutung gewinnen. Ein Spielfeld, auf dem Journalisten ihre Erfahrungen und Kompetenzen einbringen können, und auf dem auch multimediale Formen des Erzählens eine Chance bekommen werden.

 

Fresenius Medical Care – Geschäftsbericht 2012

Fresenius Medical Care – Geschäftsbericht 2012

Fresenius Medical Care – Geschäftsbericht 2012Fresenius Medical Care – Geschäftsbericht 2012

Fresenius Medical Care – Geschäftsbericht 2012

Fresenius Medical Care – Geschäftsbericht 2012

Fresenius Medical Care – Geschäftsbericht 2012

 

 

Mehr Beispiele meiner Arbeiten in Unternehmensmedien in meinem Portfolio-PDF:

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