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Sabine und Daniel Röder, Pulse of Europe Gründer, Change Magazin 1/2019
Cover Change Magazin 1 2019

Cover Change Magazin 1 2019

Quasi aus dem Nichts entstand Ende November 2016 die Bewegung Pulse of Europe. Innerhalb weniger Monate breitete sie sich über ganz Deutschland und das benachbarte Ausland aus. Dabei begann alles ganz unspektakulär auf einer Parkbank am Pariser Platz in Frankfurt am Main. Es war kalt, schon dunkel, die mitgebrachte Lautsprecheranlage funktionierte nicht, und den Veranstaltern wurde gerade klar, dass sie mit dem Europaviertel in Frankfurt wohl eines der ödesten Eckchen der Mainmetropole für ihre Demonstration ausgewählt hatten. Da half auch auch das vor Ort gelegene Restaurant mit dem herzerwärmenden Namen „Laube Liebe Hoffnung“ nicht.

Von der Parkbank zur bundesweiten Bewegung

Und trotzdem: Nur aufgrund einer E-Mail mit dem Aufruf zu einer proeuropäischen Kundgebung waren an diesem nasskalten Adventsabend über 200 Menschen in die urbane Leere des Europaviertels gekommen. „Das war für uns das Zeichen, dass wir weitermachen werden“, erinnern sich Sabine und Daniel Röder an die erste „Pulse of Europe“-Demonstration. Die beiden Wirtschaftsanwälte aus Frankfurt haben die Idee zu Pulse of Europe in ihrem Wohnzimmer ausgeheckt. Ein Idee, die ihr Leben seither grundlegend verändert hat.

Reicht es, zu demonstrieren?

Im Vorfeld der Europawahl 2019 habe ich die Röders in Frankfurt am Main getroffen und am Rande der ersten Pulse-Veranstaltung des Jahres Stimmen über Europa eingesammelt. Das Resultat ist eine insgesamt zwölf Seiten lange Geschichte im Change Magazin der Bertelsmann Stiftung. Dabei geht es nicht nur um die Röders und ihre Mitstreiter, sondern auch um die Höhen und Tiefen der Bewegung und die Frage, welche Wirkung die Demonstrationen entfalten und ob es nicht notwendig ist, irgendwann als proeuropäische Partei in die Parlamente einzuziehen? Daniel Röder verneint das, andere Experten, die ich dazu befragt habe, sehen das anders.

https://www.change-magazin.de/de/change-magazin-neue-ausgabe-fruehjahr-2019/

Das (sehr schöne!) gedruckte Change Magazin können Sie unter dem obigen Link kostenlos bestellen oder abonnieren.

Für Ungeduldige: Eine PDF-Ausgabe finden Sie hier:

https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/Infomaterialien/IN_change_Magazin_1_2019_2019_05_13.pdf

 

 

Change Magazin: Reportage Mechelen, Vielfalt, Diversity, Stadtentwicklung, Dr. Torsten Meise, Journalist, Digitalexperte

Mein erstes Interview mit Bart Somers, dem Bürgermeister von Mechelen, hatte ich im Herbst 2016 in Brüssel. Im Januar 2018 schickte mich das Change Magazin der Bertelsmann Stiftung noch einmal nach Belgien, um mir die Stadt anzusehen und noch einmal mit dem World Mayor 2017, dem besten Bürgermeister der Welt, zu reden.

Das Wunder von Mechelen

Mit dabei war der Hamburger Fotograf Achim Multhaupt. Drei Tage waren wir in der 90000-Einwohner-Stadt unterwegs und haben den lokalen Boxclub und das landesweit bekannte Jugendzentrum ROJM besucht, den Polizeichef und den Präsidenten des Fußballclubs Salaam Mechelen gesprochen oder einfach Leute auf der Straße angesprochen. Denn wir wollten wissen, was dran ist am „Wunder von Mechelen“. Hat es Bart Somers tatsächlich geschafft, in drei Amtszeiten aus der dreckigsten Stadt Belgiens einen Vorzeigeort zu machen, in dem die unterschiedlichsten Kulturen plötzlich friedlich und tolerant miteinander leben?

Mit Bart Somers in Mechelen | © Achim Multhaupt

Mit Bart Somers in Mechelen | © Achim Multhaupt

Um es vorwegzunehmen: Ja, die Story ist wahr, und Bart Somers hat sich nicht nur an einem Samstag Zeit für ein langes Interview genommen, sondern ist danach auch noch zwei Stunden mit uns durch die Stadt gelaufen und hat uns zu neu angelegten Parks, renovierten Sozialbauten und in die größte Moschee der Stadt geführt. Wie er dort empfangen wurde, hat besser als jedes Interview gezeigt, wie akzeptiert und vernetzt der liberale Politiker in der Stadt ist. Die Geschichte, die ich für das Change Magazin danach aufgeschrieben habe, sollte ein wenig von der Stimmung in der Stadt einfangen. Aber am Ende passt dann doch wieder nicht genug hinein, auch wenn es diesmal schon sechs Doppelseiten waren.

Das Change Magazin kann kostenlos bestellt werden.

 

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

Change Magazin: Reportage Mechelen

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