concepts, Ausgabe 1/2015

Weniger ist mehr – das sagt sich so einfach. Gemeinsam mit Deutschlands größtem Baukonzern Hochtief, Hoffmann & Campe Corporate Publishing sowie der Agentur RINGZWEI habe ich im vergangenen Jahr ein Konzept für eine verkleinerte Variante des Hochtief-Kundenmagazins „concepts“ entwickelt und umgesetzt. Um die zahlreichen Themen der weltweit agierenden Hochtief-Unternehmen immer noch adäquat abzubilden, haben wir die Inhalte neu sortiert, bewertet und auf die wichtigsten Dinge reduziert. Gleichzeitig haben wir in der Gestaltung die gewohnte Großzügigkeit im Wesentlichen erhalten und durch einige kleine Tricks sogar noch etwas „Spielraum“ gewonnen.

Mit der Ausgabe 1/2015 ist concepts nun erstmals in der neuen Version erschienen. Mit dem neu eingeführten „Fokusthema“ beleuchten wir ein Thema von gesellschaftlicher Relevanz und brechen es auf die Bedeutung herab, die es für die Aufgaben eines globalen Baukonzerns hat. In der aktuellen Ausgabe habe ich über die Veränderungen in der Verkehrspolitik moderner Metropolen geschrieben. Am Beispiel des Londoner Crossrail-Projektes, dem größten und teuersten derzeit zu findenden Infrastrukturprojekt in Europa, zeige ich die Folgen neuer Mobilitätskonzepte und den Bedeutungszuwachs unterirdischer Verkehrsverbindungen. In weiteren Beiträgen beleuchten wir zum Beispiel, was der pazifische Lachs mit nachhaltigem Bauen zu tun hat, welche Rolle Technologie bei der Sanierung von Autobahnen spielt und wieso Hochtief-Mitarbeiter in Ruanda beim Bau einer Hängebrücke helfen.

Das Hochtief-Kundenmagazin concepts gehört zu den am meisten ausgezeichneten CP-Produkten in Deutschland. Bei Branchen-Wettbewerben erhält es regelmäßig hohe und höchste Preise. Seit der Ausgabe 1/2015 bin ich als Chefredakteur verantwortlich für die Inhalte von concepts.

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concepts, Ausgabe 1/2015

concepts, Ausgabe 1/2015

Neu-Delhi, bald die zweitgrößte Megacity der Welt | Foto: pixabay.com
Neu-Delhi, bald die zweitgrößte Megacity der Welt | Foto: pixabay.com

Neu-Delhi, bald die zweitgrößte Megacity der Welt | Foto: pixabay.com

Bis zum Jahr 2050 wird Indien einen gigantischen Urbanisierungsprozess bewältigen müssen. Nach Berechnungen der UN wird die städtische Bevölkerung auf dem Subkontinent um 400 Millionen Menschen zunehmen. Dies ist die weitaus größte Verstädterung weltweit. Schon heute wandern in Indien pro Minte 25 bis 30 Menschen vom Land in ein urbanes Zentrum. Neu-Delhi wird in absehbarer Zeit die nach Tokyo zweitgrößte Megacity der Welt sein. Vor einem knappen Jahr hat Premierminister Narendra Modi deshalb angekündigt, einhundert sogenannter Smart Cities mit Hilfe ausländischer Investoren bauen. Ein Prozess, der schnell gehen muss, und viel Kapital und Know-how aus dem Westen benötigt. Welche Perspektiven für Unternehmen sich auftun, habe ich in einem leider nur kurzen Artikel für eine Sonderveröffentlichung auf FAZ.net zusammengefasst. (Der Text wird nur begrenzte Zeit online sein.)

Sie haben Interesse an dem Thema und suchen Autoren für ähnliche Projekte? Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.

Weltweit agierende Unternehmen haben besondere Kommunikationsbedürfnisse, das ist nichts Neues. Relativ jung jedoch ist der Trend, den jährlichen Geschäftsbericht mit attraktiven medialen Inhalten zu ergänzen, also neben den notwendigen Zahlenkolonnen der Bilanz auch Geschichten zu erzählen, und das auch noch auf unterschiedlichen Plattformen. Eine der führenden Agenturen in diesem Bereich in hw.design aus München, die für zahlreiche deutsche DAX 30-Unternehmen arbeiten. So auch für Fresenius Medical Care, den weltweit führenden Anbieter von Dialysetechnik und -dienstleistungen. Die Geschäftsberichte von FMC wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, und es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass auch die aktuelle Bilanz bei einschlägigen Wettbewerben ganz oben landen wird.

Ich hatte das Glück, bereits für das Magazin zum FMC-Geschäftsbericht 2011 schreiben zu können, und auch 2012 (PDF-Download) sind zwei längere Stücke von mir zu finden. Die Porträts portugiesischer Heimdialye-Patienten sind hier online zu lesen, auch das ist sehr schön umgesetzt. Auch eine Serie von Interviews mit FMC-Managern und Beteiligten ist vollständig online. Eine iPad-Variante ist ebenfalls erhältlich.

Das Beispiel FMC zeigt deutlich, wie der Geschäftsbericht als Kommunikationsmittel neu interpretiert und aufgewertet wird. Der Trend zum aufwendigen Storytelling wird zukünftig für kleinere Unternehmen an Bedeutung gewinnen. Ein Spielfeld, auf dem Journalisten ihre Erfahrungen und Kompetenzen einbringen können, und auf dem auch multimediale Formen des Erzählens eine Chance bekommen werden.

 

Fresenius Medical Care – Geschäftsbericht 2012

Fresenius Medical Care – Geschäftsbericht 2012

Fresenius Medical Care – Geschäftsbericht 2012Fresenius Medical Care – Geschäftsbericht 2012

Fresenius Medical Care – Geschäftsbericht 2012

Fresenius Medical Care – Geschäftsbericht 2012

Fresenius Medical Care – Geschäftsbericht 2012

 

 

Mehr Beispiele meiner Arbeiten in Unternehmensmedien in meinem Portfolio-PDF:

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