Redesign eines vielfach ausgezeichneten Kundenmagazins

Gemeinsam mit dem internationalen Baukonzern Hochtief, den Content Marketing Experten von Hoffmann und Campe X sowie der Design-Agentur RINGZWEI habe ich 2014 eine verkleinerte Variante des Hochtief-Kundenmagazins „concepts“ entwickelt und umgesetzt.

Um die zahlreichen Themen der Hochtief-Gruppe immer noch adäquat abzubilden, haben wir die Inhalte neu sortiert, bewertet und reduziert: Ins Magazin kommt nur, was für die Kommunikation mit der Zielgruppe wirklich entscheidend ist.

Trotz eines reduzierten Heftumfangs ist es gelungen, die gewohnte Großzügigkeit im Wesentlichen zu erhalten. Durch einige kleine Tricks entstand sogar noch etwas „Spielraum“.

Das Hochtief-Kundenmagazin concepts gehört zu den am meisten ausgezeichneten CP-Produkten in Deutschland. Bei Branchen-Wettbewerben erhält es regelmäßig hohe und höchste Preise.

Seit der Ausgabe 1/2015 bin ich als Chefredakteur verantwortlich für die Inhalte von concepts.

Titelmotiv concepts 1/2017

Aufgabe 1: Inhaltliches Konzept schärfen

Ausgabe 1/2015 des Hochtief-Kundenmagazins concepts ist die erste nach dem Relaunch.

Im neu eingeführten „Fokusthema“ beleuchten wir ein Thema von gesellschaftlicher Relevanz und brechen es auf die Bedeutung herab, die es für die Aufgaben eines globalen Baukonzerns hat.

In der Ausgabe habe ich an dieser Stelle über die Veränderungen in der Verkehrspolitik moderner Metropolen geschrieben. Am Beispiel des Londoner Crossrail-Projektes zeige ich die Folgen neuer Mobilitätskonzepte und den Bedeutungszuwachs unterirdischer Verkehrsverbindungen.

Generell mussten wir an zwei Stellen sparen: Bei Bilderstrecken und bei Kurztexten. Dafür können wir auf heute 28 Seiten eine Reihe mehrseitiger Geschichten entwickeln und auch großzügig bebildern. Natürlich gibt es auch immer noch aktuelle Meldungen aus dem Unternehmen. Insgesamt ist das Mischungsverhältnis zugunsten der Kern-Stories verschoben worden. Für eine besondere Optik sorgt zum Beispiel die neu eingeführte „Center Stage“ (siehe unten).

Aufgabe 2: Das Spielfeld flexibler gestalten

Mit der Einführung einer ausklappbaren „Center Stage“ erhält das Magazin mehr Freiheiten im Layout und eine Bühne für Inhalte, die eine besondere Darstellung benötigen.

Mit dem doppelseitigen Aufmacher lässt sich eine große Optik realisieren. Die natürliche Spannung zwischen Außen und Innen ist eine graphische, aber auch eine journalistische Herausforderung.

Ausgeklappt zeigt sich eine Fläche von nebeneinander vier Einzelseiten, auf der sich verschiedene Inhaltsebenen anordnen lassen. Hier (siehe unten) haben wir sogar ein den Text ergänzendes Interview untergebracht.

Centerstage
Centerstage innen

Aufgabe 3: Das neue Konzept umsetzen

Cover Elbphilharmonie
Cover Wetter
Cover Theater

Konzepte zu entwickeln ist eine Herausforderung, aber nicht damit zu vergleichen, diese auch in der Realität umzusetzen. Seit Übernahme der Chefredaktion sind bereits mehrere Ausgaben von concepts erschienen, immer in einer deutsch- und einer englischsprachigen Ausgabe.

Die Reaktionen auf das neue Format des Magazins waren durchgehend positiv. Viele Leser hoben die Kompaktheit und die Lesefreundlichkeit hervor.

Sie möchten concepts genauer unter die Lupe nehmen?

Eine Online-Blätterversion der aktuellen Magazine finden Sie hier.

Referenzen

Objekt: concepts by Hochtief
Unternehmen: Hochtief AG
Agentur: Hoffmann und Campe X
Design & Art Direction: Dirk Linke, RINGZWEI
Chefredaktion: Dr. Torsten Meise